Sonntag, 22. Juli 2007

Kinder, nehmt die Batterien raus!

Der aktuelle Gemeindeblick vermeldet:

Der Gesamtkonvent der Sekundarschule Allschwil hat an seiner Sitzung vom 21. Mai 2007 beschlossen, ab kommendem Schuljahr alle Unterhaltungs- und Kommunikationsgeräte in betriebsbereitem Zustand für die Schülerinnen und Schüler zu verbieten. Diese Regelung gilt auf dem gesamten Areal der Sekundarschule sowie bei allen ausserhalb stattfindenden Schulanlässen. Die Erziehungsberechtigten und die Jugendlichen werden zu Beginn des neuen Schuljahres über den genauen Wortlaut der Regelung schriftlich orientiert.

Prächtig! Na dann, viel Spass, liebe Lehrerinnen & Lehrer, bei Eurer neuen Kontrollaufgabe! Und Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, könnt Euch schon auf die totale Überwachung vorbereiten, die Euch später erwischt. Denn nicht für die Schule, sondern für das Leben lernt Ihr bekanntlich!

Donnerstag, 19. Juli 2007

Wilder Westen im Elsass?

Dieser Artikel in der heutigen BaZ hat mir zu denken gegeben. Nicht wegen der Sicherheitslage in unserem Ameisenhaufen und drum herum, die kennt man ja: Ich behaupte mal, dass jede Omeisele mindestens jemanden persönlich kennt, bei dem vor nicht allzu langer Zeit eingebrochen worden ist. Zudem: Leben ist immer lebensgefährlich, wie schon der gute Kästner sagte. Meines Erachtens wird die ganze Sicherheitsproblematik heute ohnehin viel zu hysterisch behandelt.

Wenn wir allerdings bei unserem westlichen Nachbarn, oder immerhin im Haut Rhin, Zustände haben, die an einen Schwachen Staat erinnern, dann ist das sehr bedenklich. Wenn sich kleine Beamte aus Angst um ihre Person in die Anonymität flüchten und der Präfekt in seinem Hinterhof offenbar nicht für Ordnung sorgen will, dann ist was faul!

"Die Präfektur als Vertreterin des Staates hält sich zurück, weil die Bürger sich nicht beim Präfekten beschweren"? Meiner Treu! Wenn das unsere lieben voisins nicht selbst tun, dann ist es wohl an der Zeit für eine diplomatische Démarche, wenn nicht gerade von Bern nach Paris, dann doch sicher von Basel und Liestal nach Colmar! Mit dem neuen aktivistischen Präsidenten an der Spitze der Grande Nation könnte sich vielleicht unter Umständen ja was tun ... allons enfants!

Mittwoch, 18. Juli 2007

Wasserrohrbruch?

Wie wir hören, gibt's kein fliessendes Wasser mehr im Oberdorf, ausser wenn's regnet. Und die Telefonnummer der Gemeindeverwaltung ist ständig besetzt - alles Indizien für einen Rohrbruch? Schön wär's, wenn die Nachricht auch gleich auf der website der Gemeinde stehen würde ...

Sonntag, 22. April 2007

Schönenbuch hat gewählt!

Naja, überraschend ist das Ergebnis zwar nicht, aber trotzdem erfreulich: Karin Hegar Stark ist mit 230 von 235 abgegebenen Stimmen in den Gemeinderat gewählt worden. Ganz herzliche Gratulation!! Die Stimmbeteiligung hat zwar nur gerade 22.5% betragen, aber immerhin: ein Ergebnis von 98.3% ist ansehnlich ... weitere Stimmen haben erhalten Gerry Henzer (2) sowie Klaus Lörracher (1) und Pius Oser (1).

Dienstag, 17. April 2007

Dr Lätte

Heute ist den Bewohnern des Ameisenhaufens ein seltsames Flugblatt in den Kasten geflattert: LE LETTEN - Wie geht es weiter? Der Absender ist ein Aktionskomitee "Chemiemüll weg", aber alles, was wir über dieses Komitee erfahren, ist seine Kontonummer. Kein Namen, keine Website, keine Telefonnummer, kein gar nichts. Ziemlich suspekt, nicht?

Nun, ein wenig investigatives Surfen fördert doch noch etwas zu Tage: das Komitee hat tatsächlich eine website, aber sehr viel informativer ist sie auch nicht. Der Vorstand wird nicht genannt, es ist nur die Rede von einem Herrn Dr. Z'Graggen in Schwellheim. Aber immerhin, es gibt auch Bilder einer Veranstaltung, in denen ein weiteres Mitglied geoutet wird, nämlich unser allseits bekannter Alfred Zimmermann.

Nun wäre es ziemlich doppelzüngig von der Omeisele, andere der Anonymität zu bezichtigen, wenn sie sich selbst nicht zu erkennen gibt - wir halten uns also zurück. Aber es gibt doch einen Unteschied: dieses Blog ist anonym, weil die Beiträge nicht danach beurteilt werden sollen, von wem sie kommen, sondern nur nach ihrem Inhalt. Bei einem politischen Komitee ist das genaue Gegenteil der Fall.

Vom Komitee und der ganzen Deponiegeschichte mag man halten, was man will (solange das Zeug weggeräumt wird). Dass ein Teil unserer lieben Lokalpolitiker (insbesondere der Schwellemer Presi) die Geschichte zur Selbstprofilierung und - endlich! - Beteiligung an der Empörungsbewirtschaftung benutzen, ist zwar nachvollziehbar, hinterlässt aber einen schlechten Geschmack im Mund ...

Warum übrigens alle Welt von Le Letten spricht, ist mir schleierhaft! Das Gebiet heisst dr Lätte, und wenn schon französisch, dann La glaise! Jedenfalls denkbar schlecht geeignet für Ameisenbauten!

Samstag, 14. April 2007

Freitag der 13. ...

Man mag davon halten, was man will, aber dieser Freitag hatte es in sich - für wen auch immer! Es hat nämlich schon wieder einen Einbruch gegeben, und zwar beim ansässigen Polizisten! Da passt es doch, dass der Einrecher diesmal geschnappt wurde - allerdings nicht vom Opfer, sondern von seinen Kollegen, die scheint's schon vor Ort waren. Sehr cool - sie erwischen den Ganoven jenseits der Grenze, läuten Sturm beim Opfer und stehen schon in der guten Stube, wenn der Herr Kollega schlaftrunken 'runterkommt.

Montag, 2. April 2007

Die Wahlen sind gelaufen

Zusammen mit dem Stimmrechtsausweis für die Ersatzwahlen in den Gemeinderat vom 22.4. erreicht uns heute die erste (und einzige?) Kandidatur für den Gemeinderat: Karin Hegar Stark stellt sich zur Verfügung!

Karin ist eine hervorragend geeignete Kandidatin für dieses Amt, kein Zweifel. Ein kleines Fragezeichen stellt sich allerdings: Sie kandidiert ausdrücklich für das frei gewordene Ressort Soziales, indem sie auch ihre berufliche Kompetenz hat. Was hiesse das aber, wenn der Gemeinderat die Departemente neu verteilen wollte? In Schweizer Kollegialbehörden ist es nicht üblich, sich mit expliziten Departementserwartungen zur Wahl zu stellen.