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Mittwoch, 9. Januar 2008

Die BaZ hat's!

... und wir auch. Nämlich nicht nur im urbanen Basel, sondern sogar bei unserem Haufen gibt's welche, die die, na sagen wir mal, Produkte ihrer geliebten vierbeinigen Ameisenhaufenzertreter, Baumstamm- und Randsteinbepinkler erst sorgsam in kleine Tütchen abpacken und dann gleich wieder fallen lassen. Irgendwie scheinen die Leutchen nicht ganz verstanden zu haben, wofür die grünen Boxen da sind, an denen die Tütchendispenser aufgehängt sind ...


Schau'n wer mal: Es gibt hierzuhaufe wohl so gegen 200 Hundchen. Jeder dürfte pro Tag 2 Haufen bauen, macht 400 Haufen pro Tag. Naturbelassen hat so ein Haufen vielleicht eine Halbwertszeit von einer Woche (je nach Wetter) - in tüto aber bestimmt zwölf mal länger. Schönenbuch hat ca. 1.4 Mio m2 Fläche. Das macht auf's Jahr hochgerechnet ca. 0.09 Haufen / m2 und Jahr. Nature dürfte das ohne weiteres abbaubar sein - im Tütchen aber wesentlich weniger. 

Also: Lasst doch einfach Eure Hundchen lieber gleich ohne Tütchen ... genauso wie die Rösser. Da bräuchte es schon lange mal ein Robiehorse!

Freitag, 28. September 2007

200 Millionen für Schönenbuch!

OK, vermutlich sollen die 200 Millionen nicht nur im Lätte verbuddelt werden, aber was soll's. Toll ist, dass es offenbar endlich vorwärts geht!

Dienstag, 17. April 2007

Dr Lätte

Heute ist den Bewohnern des Ameisenhaufens ein seltsames Flugblatt in den Kasten geflattert: LE LETTEN - Wie geht es weiter? Der Absender ist ein Aktionskomitee "Chemiemüll weg", aber alles, was wir über dieses Komitee erfahren, ist seine Kontonummer. Kein Namen, keine Website, keine Telefonnummer, kein gar nichts. Ziemlich suspekt, nicht?

Nun, ein wenig investigatives Surfen fördert doch noch etwas zu Tage: das Komitee hat tatsächlich eine website, aber sehr viel informativer ist sie auch nicht. Der Vorstand wird nicht genannt, es ist nur die Rede von einem Herrn Dr. Z'Graggen in Schwellheim. Aber immerhin, es gibt auch Bilder einer Veranstaltung, in denen ein weiteres Mitglied geoutet wird, nämlich unser allseits bekannter Alfred Zimmermann.

Nun wäre es ziemlich doppelzüngig von der Omeisele, andere der Anonymität zu bezichtigen, wenn sie sich selbst nicht zu erkennen gibt - wir halten uns also zurück. Aber es gibt doch einen Unteschied: dieses Blog ist anonym, weil die Beiträge nicht danach beurteilt werden sollen, von wem sie kommen, sondern nur nach ihrem Inhalt. Bei einem politischen Komitee ist das genaue Gegenteil der Fall.

Vom Komitee und der ganzen Deponiegeschichte mag man halten, was man will (solange das Zeug weggeräumt wird). Dass ein Teil unserer lieben Lokalpolitiker (insbesondere der Schwellemer Presi) die Geschichte zur Selbstprofilierung und - endlich! - Beteiligung an der Empörungsbewirtschaftung benutzen, ist zwar nachvollziehbar, hinterlässt aber einen schlechten Geschmack im Mund ...

Warum übrigens alle Welt von Le Letten spricht, ist mir schleierhaft! Das Gebiet heisst dr Lätte, und wenn schon französisch, dann La glaise! Jedenfalls denkbar schlecht geeignet für Ameisenbauten!

Mittwoch, 14. März 2007

Ameisen im TV

Unsere Dreckgeschichten erregen sogar national Aufsehen: Soeben hat Schweiz Aktuell einen ausführlichen Beitrag gebracht, der vermutlich ab morgen auf dem Web verfügbar sein wird.

D'Omeisele staunt: der (abgewählte) Ex-Landrat Alfred Zimmermann (Grüne) schafft's auf den Schirm, wird aber als einfacher "Anwohner" bezeichnet. Stimmt natürlich auch, er wohnt in Schönenbuch. Vielleicht will er sich ja im Hinblick auf die nächsten Gemeinderats-Nachwahlen vom 22. April in's Gespräch bringen? Aus überaus zuverlässiger Quelle hören wir jedenfalls, dass Michel Simon leider nicht mehr zur Verfügung steht.

Meh Dräck?

Nein, von Rohrs sind wir Omeisele bestimmt nicht, denn Dreck haben wir schon mehr als genug, insbesondere im Lätte (die BaZ berichtet darüber)! Es ist doch recht unangenehm, wenn man nur schon beim Umpflügen einer Wiese auf Chemiemüll stösst. Ist der Firnis unserer Zivilisation wirklich nur so dünn wie eine Grasnarbe? Die IG DRB scheint's jedenfalls zu brauchen. Die schreibende Ameise hat sich jedenfalls kürzlich beim abendlichen Ausritt auf dem Hund gefragt, woher denn dieser seltsame Gestank kommen mag - jetzt ist alles klar: der Hund war's nicht! Also, Herr von Rohr: Raus aus dem Wald!